Transparenz

Wie Termine in den Kalender kommen

BlaulichtKalender trennt das Finden eines Hinweises von der Veröffentlichung einer Tatsache. Jeder Fund landet zunächst im eigenen Kandidatenkatalog; öffentlich wird er erst nach Quellen- und Qualitätsprüfung.

Das Fundament: eigener Katalog

Der Kalender ist nicht von einer einzigen API abhängig. Hinweise aus mehreren offiziellen Quellen werden zusammengeführt, auf Dubletten geprüft und erst nach einer redaktionellen Entscheidung veröffentlicht. Die Herkunft jedes Fundes bleibt nachvollziehbar.

Für alle 16 Bundesländer ist mindestens ein offizieller Quellenweg registriert. Die aktuelle Übersicht zeigt die Seite Deutschlandweite Abdeckung.

Drei Datenebenen

  1. Strukturierte Kandidatenquellen: Offene kommunale Kalender sowie ICS- und RSS-Feeds liefern skalierbare Hinweise.
  2. Discovery-Quellen: Fachportale, regionale Übersichten und Suchergebnisse helfen, Lücken zu finden. Ihre Texte und Bilder werden nicht einfach kopiert.
  3. Primärquellen: Veranstalter, Feuerwehr, Verband oder Kommune bestätigen die Fakten, die öffentlich angezeigt werden.

Aktive bundesweite Quellenwege

QuelleRolleZugang
GovData CKAN-Katalog
Deutsche Open-Data-Portale und kommunale Kalender
Feed-SucheÖffentliche API
Deutscher Feuerwehrverband – Veranstaltungen
Bundesweite Verbands-, Fach- und Wettbewerbstermine
Offizieller QuellenwegÖffentliche Website
Bundespolizei – Veranstaltungshinweise
Öffentliche Besuchs- und Informationsveranstaltungen der Bundespolizei
Offizieller QuellenwegÖffentliche Website

Weitere strukturierte Quellen werden erst dann in diese aktive Übersicht aufgenommen, wenn Zugang, Wiederverwendung und Qualitätsprüfung geklärt sind.

Automatische Vorprüfung

Die Importer erkennen öffentliche Formate, normalisieren Datum und Ort, entfernen Dubletten und sortieren interne Sitzungen, Lehrgänge, reine Wettbewerbe sowie Unterhaltungs-Falschpositive aus. Ein Import veröffentlicht niemals direkt. Geeignete Funde erhalten den Status „prüfbereit“.

Warum ein Termin fehlen kann

Viele Wehren veröffentlichen Veranstaltungen spät, nur als Bild oder ausschließlich in sozialen Netzwerken. Landesverbandsseiten bilden lokale Familienfeste zudem unterschiedlich gut ab. Deshalb ist Vollständigkeit kein seriöses Startversprechen. Fehlende Regionen werden gemessen und anschließend gezielt um Kreis-, Stadt- oder Veranstalterquellen ergänzt.

Qualitäts-Gate für SEO

Eine Detailseite ist nur indexierbar, wenn Identität, Ausgabejahr, Datum, Veranstaltungsort, Bundesland, aktuelle HTTPS-Quelle und eine hinreichend konkrete Zusammenfassung vorhanden sind. Quellen dürfen höchstens 90 Tage ungeprüft sein. Nach dem letzten Veranstaltungstag verschwindet ein Termin aus den aktuellen Listen, bleibt aber 14 Tage als indexierbares Archiv in der Sitemap. Danach bleibt die Seite erreichbar, wechselt jedoch auf noindex,follow.

Dieselbe datengetriebene Bewertung steuert Metadaten, Robots-Signale und Sitemap. Es gibt keine manuelle Ausnahmeliste für einzelne Seiten.

KI als Extraktionshilfe, nicht als Quelle

Wenn eine offizielle Seite keine Schnittstelle bietet, kann eine begrenzte automatisierte Extraktion Hinweise strukturieren. Sie gilt nie selbst als Quelle. Die Redaktion prüft Originalseite, Datum, Ort, Öffentlichkeit und mögliche Dubletten; fehlende Angaben bleiben offen. Kein Vorschlag wird automatisch veröffentlicht.

Korrekturen

Veranstalter und Besucher können über Veranstaltung melden oder per E-Mail auf Änderungen hinweisen. Eine Korrektur ersetzt die Originalquelle nicht; sie stößt eine erneute Prüfung an.

Stand: 31. August 2026